Mirador de Los Roques

Aussicht und Panorama von Los Roques

Der Mirador de Los Roques bietet eine der eindrucksvollsten Küstensichten im Norden von  Teneriffa. Unmittelbar vor Ihnen ragt der markante Roque Grande aus dem Atlantik, zu seinen Seiten die kleineren Felsen des Roque Chico, die dem Bild Tiefe und Charakter geben. Richtung Westen erstreckt sich die Bucht von Puerto de la Cruz. Zwischen den markanten Hochhäusern von Punta Brava blitzt bei klarem Wetter der Leuchtturm hervor, und Sie erkennen den kleinen Hafen sowie den großen Parkplatz als Orientierungspunkte an der Küste. Die Kombination aus tiefblauem Meer, schwarzem Vulkangestein und dem urbanen Einschnitt von Puerto de la Cruz macht den Mirador zu einem lohnenden Fotostopp zu jeder Tageszeit, besonders stimmungsvoll sind Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, wenn das Licht die Felsen plastisch herausarbeitet.

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Ausstattung und Aufenthalt am Aussichtspunkt

Direkt am Mirador steht eine kleine Sitzbank, die zum Verweilen einlädt und es ermöglicht, die Aussicht in Ruhe zu genießen oder ein Picknick einzunehmen. Der Platz ist einfach gehalten, es gibt keine großen touristischen Einrichtungen, was den Ort ruhig und naturnah erscheinen lässt. Besucher sollten feste Schuhe tragen, da der Untergrund an den Zugangswegen stellenweise uneben ist, und eine leichte Jacke dabeihaben. Meeresbrisen können auch an sonnigen Tagen frisch sein. Für Fotografen empfiehlt sich ein Teleobjektiv für die Felsen und ein Weitwinkel für die gesamte Küstenlinie, außerdem ist der Mirador ein guter Einstiegspunkt, um die Stimmung der Küste in Ruhe zu beobachten.

Playa de los Roques. Natürlicher Strand mit Gefahrenhinweis

Im unteren Bereich unterhalb des Aussichtspunktes liegt die Playa de los Roques, ein natürlicher Küstenstreifen, der zwar reizvoll aussieht, aber nur bedingt für Badespaß geeignet ist. Die Strömungen und Wellen können dort stark und unberechenbar sein; die Uferzone ist durch rauen Kies und Felsstücke geprägt, die ein bequemes Sonnenbaden oder entspanntes Liegen erschweren. Außerdem besteht an den Klippen die reale Gefahr von herabfallenden Steinen, ein Grund, sich nicht unnötig lange direkt unter steilen Wänden aufzuhalten. Wer die Playa besucht, sollte also Vorsicht walten lassen, nicht alleine baden und den Strand eher als landschaftlichen Punkt für einen kurzen Abstieg oder zum Fotografieren betrachten als als klassischen Badeort.

Küstenpfad und Wanderverbindung

Vom Mirador aus führt der bekannte Küstenwanderweg Rambla de Castro in beide Richtungen und verbindet die Aussichtspunkte entlang der Steilküste, die Strecke verläuft vorbei an historischen Punkten wie dem Casa Hamilton und führt schließlich zum Mirador de San Pedro. Der Weg ist landschaftlich vielfältig, schmale Pfade, Treppen, ausgesetzte Abschnitte und immer wieder Aussichtspunkte mit Blick auf das Meer und die Küstenvegetation. Festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und Sonnenschutz sind ratsam, einige Abschnitte sind steil oder rutschig, insbesondere nach Regen und Hunde sollten an der Leine geführt werden. Für Wanderer ist die Rambla de Castro eine herrliche Möglichkeit, die Küste intensiv zu erleben, planen Sie Zeit für Pausen ein, um Flora, Fauna und die immer wieder wechselnden Ausblicke ausgiebig zu genießen.

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