Paseo Martiánez

Geschichtlicher Hintergrund 

Der Paseo Martiánez, oft auch Paseo de las Palmeras oder einfach „der Palmenweg“ genannt, ist seit dem frühen 20. Jahrhundert ein prägnantes städtisches Element von Puerto de la Cruz. Eine etwa 300 Meter lange, von kanarischen Palmen gesäumte Fußgängerachse, die schrittweise die Uferzone mit dem innerstädtischen Straßennetz verband und dem alten Barranco de Martiánez entlangführt. Ursprünglich als promenadenartiger Verbindungskorridor zwischen den hafen- und strandnahen Bereichen angelegt, gewann der Weg mit dem touristischen Aufschwung der 1960er Jahre an Bedeutung und wurde seither mehrfach saniert und an die Bedürfnisse von Spaziergängern, Marktständen und Veranstaltungen angepasst, ohne seine ursprüngliche Grundstruktur zu verlieren. 

Um die Bilder zu vergrößern, einfach anklicken

Atmosphäre, Vegetation und Gestaltung

Was den Paseo Martiánez sofort auszeichnet, ist die dichte Doppelreihe alter Palmen, die in ihrer Höhe und Schirmform ein kühles, halbgeschütztes Band von Schatten schaffen und dem Weg den typischen „kanarischen“ Charakter verleihen. Zwischen den Baumreihen finden sich gepflasterte Wege, niedrige Sitzmauern und gelegentlich kleine Beete mit lokalen Sukkulenten und blühenden Sträuchern, das dicht bebaute Ufer mit Cafés, Hotels und dem nahen Lago Martiánez prägt die Kulisse, so dass man beim Schlendern Wasserblick, städtische Lebendigkeit und subtropische Vegetation zugleich erlebt. Besonders an lauen Abenden füllt sich der Paseo mit Einheimischen und Besuchern, die den Weg als Verbindung zwischen der Altstadt und der Playa Martiánez nutzen.

Lage, Erreichbarkeit und Verbindung zum Strand

Der Palmenweg liegt am südwestlichen Ende des Stadtkerns und führt direkt zur Playa Martiánez, deren schwarzer Vulkansand und schroffe Uferpartien das städtische Strandbild prägen. Er ist fußläufig vom Plaza Joaquina Viera y Clavijo Bereich, vom Hafen und vom botanischen Garten aus leicht erreichbar, entlang der Promenade reihen sich Restaurants, kleine Läden und Terrassen, die den Weg zu einer natürlichen Route für einen halben bis ganzen Tagesausflug machen. Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität sind die Wege stellenweise eben gestaltet, dennoch gibt es Abschnitte mit Treppen und stufenartigen Zugängen zum Strand, weshalb für einen barrierefreien Besuch manche Alternativrouten über die parallel verlaufenden Straßen sinnvoll sein können.

Besuchertipps und Schutz der Anlage

Planen Sie den Spaziergang am frühen Morgen oder in den späten Nachmittagsstunden, wenn die Sonne flacher steht und die Palmen lange Schatten werfen. An sonnigen Mittagen sorgt das Blätterdach zwar für Linderung, doch ist die Kombination aus schwarzem Sand und reflektierender Oberfläche intensiv. Respektieren Sie die bepflanzten Beete und die Schutzmaßnahmen für die Bäume, viele Palmen sind historisch gewachsen und werden von der Stadtverwaltung gepflegt und nutzen Sie die vorhandenen Sitzgelegenheiten und Müllbehälter, um den Ort sauber zu halten. Wer Fotografie mag, findet entlang des Wegs zahlreiche Perspektiven mit Meerblick, Blickachsen zu Manriques Lago-Anlage und stimmungsvollen Kontrasten zwischen urbaner Bausubstanz und üppiger Vegetation. 

Neugestaltung mit hellen Steinen

Seit kurzer Zeit,  wurden die seitlichen Bereiche des Weges mit kleinen, weißen Steinen neu eingefasst und ergänzend bepflanzt. Diese Gestaltung bringt nicht nur einen freundlichen, klaren Kontrast zum dunkleren Mittelstreifen aus traditionellem Pflaster, sondern hebt auch die Palmenreihe optisch stärker hervor. Die hellen Steinflächen reflektieren das Licht, wodurch der Paseo Martiánez insgesamt heller und moderner wirkt, während die begleitenden neuen Pflanzeninseln dem Weg ein frischeres und gepflegtes Erscheinungsbild geben.

Leider habe ich davon noch keine Bilder......

Unten finden Sie Google Maps

Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.