Ein ungewöhnlicher Wintersturm trifft die Kanaren
Das Unwetter Emilia zog Mitte Dezember mit voller Wucht über die Kanarischen Inseln und überraschte Einheimische wie Besucher gleichermaßen. Starke Windböen erreichten bis zu 160 km/h, heftige Niederschläge führten in kurzer Zeit zu großflächigem Regen, und in den hohen Lagen der Inseln fiel ungewöhnlich viel Schnee, besonders am Pico del Teide, wo es die stärkste Schneedecke seit Jahren gab. Dieses Wetterphänomen bot zum Teil atemberaubende, aber auch herausfordernde Bilder für Urlaubsgäste und Bewohner.
Auswirkungen: Überschwemmungen, Einsätze und Infrastruktur
Typisch für den Sturm waren die starken Regenmengen, die regional bis 145 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit brachten und zu Überschwemmungen in Ortschaften wie Puerto de la Cruz führten. Binnen weniger Stunden wurden allein über die Notrufnummer 112 mehr als 1.500 Einsätze registriert, Feuerwehren, Rettungsdienste und Aufräumtrupps waren auf allen Inseln im Einsatz. Auch der Flugverkehr war betroffen. Am Flughafen Gran Canaria kam es zu zahlreichen Annullierungen und Verzögerungen.
Schnee, Sonne und die schnelle Wetterwendung
Während Emilia für windige und nasse Bedingungen sorgte, zeigte sich bereits kurz darauf das typische Kanarische Wetter wieder von seiner besten Seite. Auf den Gipfeln des Teide präsentierte sich eine winterliche Landschaft mit Schnee, die sonst selten in Reiseführern zu sehen ist und viele Besucher anzog. Gleichzeitig kehrte in den Küstenregionen rasch wieder Sonne ein, das Wetter zeigte binnen eines Tages „zwei Gesichter“, von dramatischen Szenen zu entspannter Postkartenidylle.
Hinweise für Besucher & Sicherheit
Für Besucher bedeutet so ein Wetterereignis vor allem eins. Respekt vor der Natur und gute Vorbereitung. Auch wenn das Unwetter schnell vorüberzog, betonen lokale Behörden die Bedeutung von Wetterwarnungen und dem Befolgen offizieller Hinweise, insbesondere an den Küsten und in höher gelegenen Gebieten. Wer in den Wintermonaten auf die Kanaren reist, sollte mögliche Extremwetterlagen im Blick behalten, sich über aktuelle Warnstufen informieren und flexibel planen, denn auch Urlaubsparadiese können überraschend stürmisch sein.









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Susanne (Dienstag, 16 Dezember 2025)
Super, dass du auch auf die Gefahren hinweist �, man kann nie oft genug betonen, wie oft es zu Todesfällen kommt, weil die Touristen den Atlantik unterschätzen und Wadnungen oder sogar rote Flaggen und Absperrungen ignorieren �