Garachico

Für einen Ausflug ist Garachico besonders gut zu empfehlen, denn "das Flair" dort ist etwas einzigartiges. Die Sonne kann man in Garachico besonders gut an einem kleinen Strand genießen. Der Strand ist wunderbar zum Baden und Tauchen für Klein und Groß geeignet. 

Wenn im Herbst und im Frühling der Wellengang doch noch etwas gewaltiger ist, empfiehlt sich der Besuch in einem natürlichen Merresschwimmbecken von Garachico. Diese Becken sind durch ihre schöne Gestaltung und ihre natürliche Entstehung eine wahre Attraktion.

Doch die Stadt Garachico hat auch einiges an Kultur zu bieten, dazu zählt unter anderem das Castillo, die Burg von Garachico. Das Castillo liegt an der Küste und diente ursprünglich zur Verteidigung des Hafens, der Stadt und der Einwohner vor Angriffen von Piraten.

Eine Ausstellung in dem extra dafür errichteten Museum informiert über die Geschichte von Garachico. Geschäfte, Bars und Restaurants finden sie in der idyllischen Stadt in einer großen Vielzahl. Besonders interessant sind die kleinen Läden, die handgemachte und noch dazu wunderschöne Kunsthandwerke anbieten.

Die verschiedensten Souvenirs wie Töpfereiwaren und Stickwaren kann man dort erwerben. Noch heute beherbergt Garachico noch eine weitere Stätte der Kultur und Tradition, die Zigarrenwerkstätte.

Bis heute noch kann man den Zigarrenrollmeistern über die Schulter schauen und sie bei ihrer traditionellen Arbeit bewundern. Garachico zeichnet sich nicht nur durch seine Traditionen und Kulturen aus, sondern auch durch die historischen Gebäude und die romantischen Plätze. 

Der Platz an der Kirche lädt unter den schattenspendenen Bäumen zum Entspannen und Verweilen ein. In der Nähe des Platzes, befindet sich ein ebenfalls sehenswerter Kiosk. Volksfeste und Kunsthandwerksmessen finden des Öfteren dort statt. Garachico eignet sich wunderbar als ideales Ausflugsziel und als Urlaubsort. Der typische Charakter ist einzigartig und kaum ein anderer Ort, kann Ihnen so viel bieten. 

Garachico war einst fast vollkommen verschüttet, bei einem Vulkanausbruch des Vulkans Montana Negra, auch bekannt als schwarzer Berg wurde fast die gesamte Stadt von Garachico im Jahre 1706 verschüttet. Ganze neun Tage flossen die Lavaströme zu Tal und begruben somit die ehemalige Stadt. Das ehemalige Stadttor ist das Einzige, was damals übrig geblieben ist.  

Das Stadttor war ein zentraler Ort, wo alle Handelswaren in die Handelsstadt über den Landweg kamen. Das Handelstor kann man bis heute noch bestaunen. Nach dem damaligen Vulkanausbruch wurde rund um dieses Tor ein schöner, kleiner Park gestaltet in dem man die Seele baumeln lassen kann.

Leider verlor Garachico durch dieses Unglück den Rang als Hafenstadt, welcher von Puerto de la Cruz übernommen wurde, aber durch den Zuckerrohranbau und später dann durch den Anbau von Bananen, kamen die Bewohner wieder zu neuem Reichtum.

Skulptur von Kan Yasuda "Tensei Tenmoku" - Tür ohne Tür
Skulptur von Kan Yasuda "Tensei Tenmoku" - Tür ohne Tür

Damals haben alle Einwohner ihr gesamtes Hab und Gut verloren, aber dennoch bauten Sie ihre Stadt an dem gleichen Platz wieder auf und nur durch den Wiederaufbau können wir sie heute noch vorfinden. Noch bis heute kann man vom neuen Hafen in die Berge blicken und die schwarzen Ausläufer der zerstörerischen Lava sehen. Eine Art Wahrzeichen Garachicos ist ein riesiger Fels (Roque de Garachico) geworden, der vor der Küste aus dem Wasser ragt. Gerne machen Touristen, aber auch Einheimische Fotos von ihm.

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