DER INSELRING

Eine lange Geschichte und nun die Erste Teilöffnung am 23.07.2014 des Inselringes.

Der Inselring auf Teneriffa ist eine unheimliche Erleichterung für den Straßenverkehr und die Anbindung vom Süden in den Norden. Somit wäre das Projekt Inselring auch vom allgemeinen Interesse. Immer wieder gibt es Finanzierungsprobleme und erhebliche Proteste der Bevölkerung gegen den Bau des Ringes aber ein großer Teil der Bevölkerung ist dann doch für den Bau.

Es wird auf jeden Fall durch den Inselring  für Urlauber und Einwohner viel leichter werden den Norden zu erreichen. Derzeit kann man von Adeje aus nur über die Autobahn TF-1 , über Santa Cruz in den Norden fahren, ansonsten ist es eine sehr beschwerliche Fahrt über  Santiago del Teide nach El Tanque. 

 

Die neue Straße wird in Zukunft am Ende der Autobahn TF-1 in Adeje beginnen, wo eine neue Überführung im Bau ist. Sie wird durch  Guía de Isora laufen, weiter nach Chio, Santiago del Teide, El Tanque,  Icod de los Vinos,  San Juan de la Rambla und Los Realejos, wo es dann den Anschluss an die Autobahn TF-5 gibt. Allein auf der Strecke Adeje - Santiago del Teide wird die neue Straße  19 Schluchten überqueren.

Leider wurden für die Fertigstellung des Teilstückes von Icod de los Vinos bei Buen Paso mehr als 14.800 Quadratmetern bzw. 40 Bewohner (zwischen Icod und La Guancha) enteignet. Laut Planung soll im ersten Quartal des Jahres 2015 dann auch der Abschnitt des Inselringes zwischen Adeje und Santiago del Teide eingeweiht werden. So die Planungen aber man weiß es nicht!? 

Am 23.07.2014 wurde zumindest die Erste Teilstrecke von 12,2 km  zwischen Icod und El Tanque eröffnet und man kann in diesem Abschnitt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h fahren. Insgesamt gibt es 14 falsche Tunnel auf der Strecke und einen Tunnel von 1.264 m bei La Vega. Auch zwei große Kreisverkehre gibt es dort. Somit ist die Strecke Buen Paso nach El Tanque in gut 10 Minuten erreichbar. 

Warten wir ab wie und wann es weiter geht.

 

(c) 2014 Rainer Hasanovic

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Kommentare: 4
  • #1

    Gutmann (Mittwoch, 03 Dezember 2014 20:00)

    Also, ich bin ganz überrascht, was Teneriffa für eine riesige Insel ist. Das fragt man sich unwillkürlich, wenn man die Begehrlichkeiten der Politik hört:
    "Eine vollkommen überflüssige Autobahn, die mit dem zunehmend klammen Geldbeutel, zur Schnellstraße schrumpfte.
    Dann ist da noch eine blödsinnige Formel 1-Rennstrecke in der Planung, die nur wieder die Umwelt belasten wird.
    Darüberhinaus die wahnwitzige Planung einer zusätzlichen Eisenbahntrasse entlang der Küste, die die Touristen an die kilometerlangen Traumstrände befördern soll."

    Bei soviel Fortschritt verzichtet jeder doch gerne auf eine funktionierende Bildungs- und Gesundheitspolitik.

    Ja, Politik macht man hier auf der Grundlage von Beton.
    Danke, das wars erst mal.

  • #2

    R Frank (Freitag, 06 Februar 2015 14:32)

    Wer die tatsaechlichen Verkehrsverhaeltnisse kennt, immenser Verkehr auf der TF-5 und Tf-1, sowohl durch Einheimische und Touristen, kann zur Entlastung der Ortschaften die Sinnhaftikeit des Autobahnringes verstehen. Auch eine Eisenbahnstrecke vom Norden in den Süden unter Einbeziehung des Flughafen macht gerade zwecks Entlastung der TF-1 Sinn und waere ein Beitrag zum Umweltschutz bzgl. Immissionen. Eine Formel-1-Strecke waere aber totaler Unsinn.

  • #3

    R.Frank (Freitag, 06 Februar 2015 14:59)

    Am 25.Nov. 2014 wurde eine Vereinbarung zwischen Domingo Berriel, dem Canarian Government’s consejero de Obras Públicas, Transportes y Política Territorial, und dem Tenerife President Carlos Alonso unterzeichnet, um die Fertigstellung bzw. die Intebriebnahme des Abschnittes Adeje-Santiago del Teide in 2015 zu erreichen. Dazu werden 10 Mill € eingesetzt, 4m € von Cabildo und 6m € von der Canarischen Regierung.. Die Ferigstellung wird in 2 Abschnitten erfolgen, der von Vera de Erques bis Santiago del Teide bis Ende Maerz, und von Armeñime nach Vera de Erques bis Ende Juni. Man wird sehen...

  • #4

    W. Maresch (Sonntag, 09 August 2015 18:10)

    Dem Posting von Gutmann ist entgegenzuhalten, dass Infrastuktur nichts mit Bildungs- und Gesundheitspolitik zu tun hat.

    Zum Thema Autobahn bzw. Inselring: Das ist eine gute Sache, weil es die Menschen näher zusammenrücken lässt. Die riskante, mühsame und zeitraubende Bergstrecke wird schon im nächsten Jahrzehnt der Vergangenheit angehören.

    Und zum Thema Eisenbahn: Es ist die ökologische Alternative zum Straßenverkehr und jede Polemik über diese gute Projekt ist infantil.
    Teneriffa braucht diese neue Schnellverbindung dringend und sie
    wird auch gebaut werden, nicht heute und nicht morgen, aber die Bahn
    wird kommen.