Erjos - Cuevas Negras - Los Silos

Schwierigkeitsfaktor 4 - Laufzeit ca. 3 Stunden 

Diese Wanderung starten wir von Erjos de El Tanque über Cuevas Negras bis hinunter nach Los Silos. Nach Erjos  gelangt man über die  TF- 82 und er liegt zwischen Ruigómez und Santiago del Teide auf einer Höhe von ca. 1000 m. Erjos ist Startpunkt für viele Wanderungen im Tenogebirge. 

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Los geht es neben der Kirche in Richtung Cuevas Negras, ein ehemaliges Höhlendorf der Guanchen. Auf diesem Weg entstand dann später ein Dorf des gleichen Namens. Dort lebten erst Bauern, die aber mit der Zeit ihre Häuser verließen und später kamen dann in den siebziger Jahren Hippies bzw. Aussiedler und lebten dort.

Wir kommen an einer schönen Vegetation mit Feldern und Wiesen vorbei. Diese wurden bis vor einigen Jahrzehnten noch landwirtschaftlich genutzt. Alsbald erreichen wir einen Laubwald und am Weg sehen wir immer Wasserleitungen, die runter in das Tal führen.

Der Wald ist so dicht bewachsen das wir leider den daneben liegenden Barranco nicht sehen können aber man hört das Rauschen des Baches der darin fließt. Es geht immer weiter und der schmale Weg wird immer steiler, bis wir dann an das Erste Haus des verlassenen Dorfes Cuevas Negras auf einer Höhe von ca. 500 m kamen.

Eines der kleinen aber verfallen Häuser war noch von einem Aussiedler bewohnt. Dieser stand vor dem Haus und unterhielt sich in Spanisch mit vorbeikommenden Wanderern und fragte uns plötzlich in Deutsch ob wir bei ihm einkehren wollten und einen Kaffee trinken möchten. 

Wir hatten dazu aber leider keine Zeit und gingen weiter durch den Wald und kamen kurz danach aus diesem heraus und waren wieder von einer wunderschönen und tropischen Vegetation umgeben. 

Immer wieder kommen wir an kleinen, alten und verfallenen Häusern vorbei und plötzlich stehen wir vor einem Riesen- Laubbaum der bis runter in den tiefen Barranco ragte.

Auf einmal tat sich der Weg auf und man sah von weit oben den Ort Los Silos liegen und auf allen Seiten ragten hohe Felswände empor. Dies war wirklich ein faszinierender Anblick.

Hinter jeder Biegung genießen wir eine neue fantastische Aussicht auf die hohen abfallenden Felsen des Barrancos. Wir wandern weiter in Richtung Küste und haben nun immer das Meer und Los Silos vor uns im Blick. 

Der Weg ist nun immer mehr mit großen felsigen Steinen gepflastert und es wird immer schwieriger diese nun sehr steile Strecke zu laufen. Alte abdeckte Wasserkanäle und neue Wasserrohre liegen überall entlang des Weges, während wir uns dem Ort Los Silos immer mehr nähern.

Nun am Ende des Weges geht es schließlich in weiten Serpentinen steil und holprig hinunter in das Tal. Los Silos ist nun zum Greifen nahe und der Weg wird immer breiter und geht langsam in einen Fahrweg über.  

Zum Schluss der Strecke geht es über eine Holzbrücke und auf der rechten Seite an einem Bach entlang. Es geht  immer weiter und wir kommen dann in Los Silos an unserem zweiten Fahrzeug an. Nach einer kurzen Pause fahren wir wieder nach Erjos und holen das anderen Auto dort ab. Alles in allem, war es eine schöne aber anstrengende Wandertour, die für Kinder und Anfänger nicht geeignet ist. 

Merkmale:

Es gibt gepflasterte Abschnitte, die bei feuchter Witterung rutschig sein können. Achtung teilweise sehr schwer und steil nach unten. 

Schwierigkeitsgrad: Mittel bis Schwer

Länge: ca. 6 km

Klima: Feucht und kühl im Wald, aber normalerweise warm in den tiefer gelegenen Abschnitten. Regenschauer und schnelle Temperaturwechsel sind möglich.

Empfohlene Ausrüstung: Feste, bequeme Wanderschuhe, Wanderstöcke können sehr nützlich sein.

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