KLIMA

Das Wetter in Teneriffa

   

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Die Insel liegt auf derselben geographischen Breite wie die Wüste Sahara und genießt ein ganzjährig warmes Klima mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen von 20 bis 22 °C im Winter und 26 bis 28 °C im Sommer.

 

Das gemäßigte Klima von Teneriffa ist zu einem großen Teil durch die Passatwinde verursacht, deren Feuchtigkeit über dem Norden und Nordosten der Insel kondensiert.

 

Die kalte Meeresströmung haben eine kühlende Wirkung auf die Küsten und Strände von Teneriffa. Die Topographie der Insel mit ihren vielen Tälern spielt ebenfalls Rolle bei den klimatischen Unterschiede auf der Insel.


Im Winter können die durchschnittlichen Höchstemperaturen zwischen 17/18 und 24/25 °C schwanken. Vor allem in den Wintermonaten können klimatische Kontraste zwischen warmen Sonnenschein an der Küste und kalter Witterung am Teide auftreten.

 

Es gibt auch auf gleicher Höhe Klimaunterschiede zwischen den verschiedenen Teilen der Insel, u.a. zwischen den Städten Sabnta Cruz de Tenerife und San Cristóbal de La Laguna.

 

Santa Cruz hat in der Regel ein ganzjährig warmes Klima mit deutlich höheren Temperaturen als im angrenzenden La Laguna, wo es häufig kälter ist und mehr Niederschläge auftreten. 


Der Norden und der Süden von Teneriffa haben ebenfalls unterschiedliche klimatische Eigenschaften. Die Luvseite der Insel erhält 73% aller Niederschläge auf der Insel, die Luftfeuchtigkeit ist höher und die Sonneneinstrahlung niedriger. 

 
Insgesamt ist der Niederschlag auf Teneriffa jedoch niedrig, in einigen Sommermonaten (v.a. Juni und Juli) fällt überhaupt kein Regen. Die feuchteste Jahreszeit ist der Winter, wobei z.B. im Dezember ein Grossteil der Niederschläge auf Schneefall am Teide zurückzuführen ist. 


Beste Reisezeit: Die durchgehend angenehmen Luft- und Wassertemperaturen machen einen Urlaub auf Teneriffa ganzjährig möglich. Die touristische Hochsaison liegt zwischen Dezember und Februar, besonders um Weihnachten und Neujahr sind viele Unterkünfte ausgebucht.

 

Ausserdem liegen im winter die Preise höher. Im Winter kommen viele Nordeuropäer auf die Insel, um dem schlechten Wetter in ihren Heimatländern zu entkommen.
 

Im Süden kommen Badeurlauber ganz auf ihre Kosten. Der Norden Teneriffas ist zu dieser Zeit zwar kühler und feuchter, dafür blühen hier ab Mitte Dezember viele Pflanzen, besonders eindrucksvoll ist der einheimische Weihnachtsstern.

 
Von Mai bis August ist Teneriffa verhältnismässig ruhig, vor allem Spanier nutzen diese Zeit für einen Urlaub.


Windsurfer kommen aufgrund starker Winde in den Sommermonaten Juli und August nach Teneriffa.  

PFLANZENWELT

Orotavatal
Orotavatal

Wie wohl schon in aller Welt gerühmt, will ich vorerst doch von den idealen klimatischen Verhältnissen dieser Insel sprechen. Die Durchschnittstemperatur beträgt 20°C, und die Touristensaison währt das ganze Jahr hindurch. 

 

Die Insel steht unter dem konstanten Einfluss der milden Passatwinde des Ozeans, die, gesättigt mit wohltätiger Feuchtigkeit, das heiße Klima frühlingshaft gestalten und die Hitze mildern. Denn man darf nicht vergessen, dass Teneriffa auf derselben Breite wie die glühenden Wüsten Afrikas liegen. 

 

Doch das glückliche Zusammentreffen verschiedener vorteilhafter Elemente schafft hier eine klimatisch ideale Gegend.

 

Mandelblüte
Mandelblüte
Bananenblüte
Bananenblüte

Teneriffa besitzt eine reiche und sehr verschiedenartige Pflanzenwelt, ebenso abwechslungsreich wie ihre verschiedenen Landschaften.

 

Diese bestehen aus prächtigen grünen Wäldern, reichen tropischen Tälern, wo sich Blumen und Pflanzen bis an die Ufer des Meeres erstrecken, doch auch von Feuer und Lava verwüstete Ebenen, sowie einsame und öde Landstriche.

 

Die Pflanzenwelt Teneriffas besteht vorwiegend aus tropischen und subtropischen Gewächsen. Die mit Bananenkulturen bepflanzten Täler, mit graziösen Palmen durchsetzt, haben einen besonderen exotischen Charme. 

 

Neben einheimischen und dem Klima angepassten Bäumen, gedeihen auch tropische und europäische Obstbäume im Überfluss.

Ein  besonders typischer Baum dieser Insel ist der Drachenbaum, der Tausendjährige, eine imposante sagenhafte Spezies, welche allein auf den kanarischen Inseln vorkommt. Der wohl bekannteste steht in Icod de los Vinos. Der nördliche Teil Teneriffas ist reich an fruchtbaren Tälern, an verschiedenartigen Pflanzen, Blumen, und bunten Farben. Hier regnet es öfter und der Boden ist sehr fruchtbar. In dieser für die Landwirtschaft besonders günstigen Zone, finden wir die großen Bananenplantagen, welche die gesündeste Wirt­schaftsgrundlage der Insel darstellen. Die Vegetationskraft in dieser Gegend ist so stark, dass sie sich über die Terrassen der Häuser hinweg bis hinaus ans Meer zu dehnen scheint. 

 

Der Süden der Insel präsentiert uns ein völlig gegensätzliches Bild. Die Erde hier ist heiß, dürr, steril, und ist von Flüssen versteinerter Lava durchzogen. Der Himmel ist hell, klar und wolkenlos. In dieser Zone ist die Pflanzenwelt spärlich und besteht vorwiegend aus Disteln und Kakteen. Gemildert wird der Eindruck dieser kärglichen Landschaft durch die Abhänge, die in sanfter Neigung gegen das Meer abfallen, und wo feine Sandstrände zum baden verlocken.

 

 

In den höher gelagerten Zonen ändert sich die Vegetation und folglich auch das Landschaftsbild. In der Nähe des Teide blüht der Ginster, dieser gesegnete Strauch, der diese einsame Gegend mit Farbe belebt und die Luft mit Wohlgeruch erfüllt.

Die Tajinaste (Echium símplex), die ausschließlich am Fuße des Teide wächst, erscheint uns wie ein ergebener Diener dieser Höhen und des majestätischen Pico de Teide. 

 

Hier ist auch der Buschklee (Cytisus) heimisch, sowie das einzigartige Teide-Veilchen. Auf Teneriffa gedeihen unzählige Arten von Blumen, und man darf wohl sagen, daß nirgendwo auf der Welt, die Blumen kräftiger duften als hier. Rosen und Nelken sind für den Export sehr gefragt und schmücken unzählige Heime in Europa.

Teneriffa gleicht wahrlich einem einzigen großen Garten mit seinen Blumen und Föhrenwäldern, seinen Lorbeer-, Eukalyptus- und Mandelbäumen und vielen anderen mehr.

 

Die Erde ist ergiebig, das Klima ideal, und die Canarios sind ein arbeitsames und fleißiges Volk. Die verschiedenen landwirtschaftlichen Kulturen umfassen vorwiegend Bananen, Tomaten, Kartoffeln, Weinreben, Tabak, Goyaven sowie andere tropische und subtropische Produkte. Verschiedene Industrien verarbeiten die Erzeugnisse dieser Kulturen oder exportieren sie, und somit unterhält Teneriffa einen lebhaften Handel mit Spanien und vielen anderen Ländern der WeIt.