Wenn man Richtung Punta del Teno unterwegs ist, kommt man nach Buenavista del Norte. Buenavista del Norte ist die wohl wichtigste landwirtschaftliche Region Teneriffas.
Sie ist noch nicht von Touristen überlaufen, aber die kilometerlangen Bananenplantagen gelten als beliebtes Ausflugsziel in dieser Region. Wer in dieser Region Urlaub machen möchte, kann sich ziemlich sicher sein, dass er das findet was er sucht und das dürfte im wesentlichen Ruhe sein.
Teneriffa ist eine Vulkaninsel,deshalb findet man hier auch „nur schwarze Strände“. Das dürfte den sonnenhungrigen Gast nicht weiter stören, denn die meist kleineren Strände, dürften nicht so überlaufen sein wie in den Touristen Hochburgen, also „Schlange liegen“ muss der Urlauber hier wohl nicht.
Die Bezeichnung Buenavista heißt übersetzt so viel wie „schöne Aussicht“, denn von diesem Ort, hat man einen gigantischen Ausblick auf das Tenogebirge, dass zum größten Teil unter Naturschutz steht.
Das Gebiet außerhalb des Ortskerns, erstreckt sich auf einer gesamt Fläche von ca.67 Quadratkilometern bis hin zu den Tenogipfeln, dies schließt das malerische Bergdorf Masca mit seiner Schlucht mit ein und gehört da ebenso in die Liste der Sehenswürdigkeiten rund um Buenavista del Norte.
Geführte Touren durch das Gebirge, durch erfahrene Bergführer, finden ständig statt. Der Ort der 1513 erstmals geschichtlich erwähnt wird und 90 Meter über dem Meeresspiegel liegt und heute rund 5400 Einwohner zählt, hat aber noch mehr zu bieten.
Denn Buenavista verfügt über einen in die Umwelt integrierten Golfplatz dieser wurde 2006 mit dem Umweltpreis ausgezeichnet. Er gilt durch seine Lage und einer fast ständig wehenden Brise,
als besonders reizvoll und anspruchsvoll unter erfahrenen Golfern.
Die nordwestlichste Spitze von Teneriffa - die Punta Teno - erreicht man nur auf eigene Gefahr. Große Hinweisschilder in mehreren Sprachen weisen auf die nicht ungefährliche Strecke entlang des Acantilado de El Fraile hin. Oberhalb der kleinen Straße erheben sich mehrere hundert Meter hohe Felswände. Jederzeit können sich auch große Felsbrocken lösen und in die Tiefe auf die Straße stürzen.
Wer die Punta Teno mit dem Fahrrad besuchen möchte, braucht unbedingt eine sehr gute Beleuchtung. Es sind zwei lange Tunnellabschnitte zu durchfahren, die stock dunkel sind. Für Fußgänger ist dort überhaupt kein Platz.
Wer das Risiko eingehen will, wird von der Punta Teno belohnt. Ein kleines Hafenbecken zum Baden und Schnorcheln sowie der Leuchtturm erwarten einen. Von der Spitze aus kann man Los Gigantes und die Nachbarinsel La Gomera sehen. Allein die Fahrt hierin und zurück ist ein kleines Abenteuer.